Siebenhitz stellt aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der begrenzten Löschwasserversorgung eine besondere Herausforderung für die Feuerwehren dar. Ziel der Übung war es daher, verschiedene Möglichkeiten zur Wasserversorgung des Übungsobjekts zu erproben und die Zusammenarbeit der beteiligten Feuerwehren in unterschiedlichen Einsatzabschnitten zu trainieren.
Über eine Strecke von rund 1,5 Kilometern musste das Löschwasser bis zum Brandobjekt gefördert werden. Dabei war zudem ein Höhenunterschied von rund 113 Höhenmetern zu überwinden. Das Schlauchmodul des Gerätewagen-Logistik ermöglichte dabei die schnelle und strukturierte Verlegung der benötigten Schlauchleitung.

Im weiteren Verlauf übernahmen die Kräfte des LF 20 KatS zusätzliche Aufgaben im Bereich der Wasserversorgung. An der Einsatzstelle wurden zwei Löschwasserbehälter als Puffer aufgebaut. Diese dienten dazu, das über die verschiedenen Förderwege bereitgestellte Wasser zwischenzuspeichern und eine kontinuierliche Versorgung der Brandbekämpfung sicherzustellen.

Für die beteiligten Einsatzkräfte bot die Übung eine wichtige Möglichkeit, die eigenen Fahrzeuge und Ausrüstung unter realitätsnahen Bedingungen einzusetzen und insbesondere die Zusammenarbeit bei einer umfangreichen Wasserförderung zu trainieren. Gleichzeitig konnten wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie die Wasserversorgung in einem Bereich mit eingeschränkter Löschwasserversorgung im Ernstfall aufgebaut werden kann.


