News · 15.09.2026

Jubiläum 150 Jahre Feuerwehr in Moschendorf

Jubiläum 150 Jahre Feuerwehr in Moschendorf
Die Löschgruppe Moschendorf feierte am 13. und 14. Juni ihr 150 jähriges Bestehen – ein Jubiläum, das den Stadtteil spürbar bewegte und eindrucksvoll zeigte, wie tief die Feuerwehr hier verwurzelt ist. Auf dem Festgelände an der Oberkotzauer Straße, direkt neben dem Gerätehaus, versammelten sich über das Wochenende hinweg zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vertreter des Stadtrats, umliegende Feuerwehren und Vereine aus Moschendorf, um gemeinsam auf eine lange Tradition des Engagements zurückzublicken. Der Samstag begann mit einem feierlichen Festakt, der von Yvonne Bänsch, dem stellvertretenden Löschgruppenführer Martin Strobel und Löschgruppenführer Wolfgang Hoffmann gestaltet wurde. In ihren Grußworten würdigten Stadtbrandrat Markus Ott, Oberbürgermeister Stefan Schmalfuß und weitere Gäste die Bedeutung der Löschgruppe für den Stadtteil und die Stadt Hof. Immer wieder wurde dabei auf die beeindruckende Geschichte verwiesen: Die Feuerwehr Moschendorf wurde am 02. April 1876 gegründet und ist heute als Löschgruppe ein fester Bestandteil der Feuerwehr Stadt Hof. Eine eigens erstellte Festschrift bot den Besucherinnen und Besuchern einen umfassenden Einblick in die Historie, die Einsätze und das vielfältige Engagement der Kameradinnen und Kameraden.
Ein besonders emotionaler Moment des Wochenendes war das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder der Löschgruppe. Ein Gedenkstein, der ihnen gewidmet ist, rückte im Rahmen des Jubiläums bewusst in den Mittelpunkt und erinnerte daran, wie viele Menschen über Generationen hinweg Verantwortung für ihre Mitmenschen übernommen haben.
Im weiteren Verlauf des Samstags füllte sich das Festzelt zunehmend, denn die Löschgruppe hatte ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Ab 14 Uhr lud die Kinder- und Jugendfeuerwehr zu einem bunten Kindernachmittag mit zahlreichen Mitmachstationen ein, die von den jüngsten Besucherinnen und Besuchern begeistert angenommen wurden. Kulinarisch bot das Fest alles, was ein Feuerwehrjubiläum ausmacht: Von Falafel über Sauarsch am Spieß bis hin zu Bratwürsten, Steaks, Kaffee, Kuchen und Waffeln war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Tombola, die dank vieler Unterstützerinnen und Unterstützer reich bestückt war, erfreute sich so großer Beliebtheit, dass sie bereits am Samstag am frühen Nachmittag vollständig ausverkauft war. Am Abend sorgte die Band Zweitakter XL für ausgelassene Stimmung und füllte das Festzelt bis spät in die Nacht mit Musik, guter Laune und einem Gefühl von Gemeinschaft, das viele Besucherinnen und Besucher besonders hervorhoben.
Der Sonntag begann ruhiger, aber nicht weniger bedeutsam. Ein ökumenischer Gottesdienst, gestaltet von Pfarrerin Debelka und Rabbiner Goldberg, setzte einen würdevollen spirituellen Akzent und erinnerte daran, dass Feuerwehrarbeit immer auch mit Verantwortung, Zusammenhalt und Menschlichkeit verbunden ist. Beim anschließenden Frühschoppen klang das Jubiläum in familiärer Atmosphäre aus. Auch wenn der Sonntag etwas weniger besucht war als der Vortag, blieb die Stimmung durchweg positiv und herzlich.
Über das gesamte Wochenende hinweg zeigte sich, wie sehr die Löschgruppe Moschendorf Teil des sozialen Gefüges im Stadtteil ist. Die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung machten deutlich, dass die Feuerwehr nicht nur im Einsatzfall, sondern auch als Gemeinschaftsträger geschätzt wird. Das 150 jährige Jubiläum wurde so zu einem Fest, das Tradition, Dankbarkeit und Zukunftszuversicht miteinander verband und das eindrucksvoll zeigte, dass die Löschgruppe Moschendorf auch nach eineinhalb Jahrhunderten lebendiger und bedeutender denn je ist.
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